Frauenförderung ist vielfältig

Frauenförderung wird häufig auf die umstrittene Frauenquote verkürzt. Vehemente pro- und contra-Diskussionen können dazu führen, dass das eigentliche Ziel aus den Augen verloren wird. Dabei sind Quotenregelungen nur ein Instrument, mit dem Organsationen den Frauenanteil in Führungs- und Entscheidungspositionen erhöhen können - neben vielen anderen:  

 

  • Instrumente zur Frauenförderung können sich direkt an Frauen wenden und dienen dem Empowerment und der Karriereplanung, z.B. durch Mentoring oder Weiterbildung.
  • Außerdem können Führungskräfte und Personalverantwortliche darin geschult werden, in Bewerbungs- und Beförderungsverfahren Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht zu beurteilen. Sie lernen, bewusst mit Geschlechterstereotypen umzugehen, denn diese beeinflussen unsere Wahrnehmung und unser Handeln so sehr, dass häufig ein ungerechter Bias entsteht, wenn Stereotype nicht reflektiert werden.
  • Weiterhin können geschlechtsneutrale Maßnahmen umgesetzt werden, die die mittelbare Diskriminierung durch vorgeblich neutrale Regelungen, wie zum Beispiel die Definition von "Qualifikation" oder "Qualität" (dazu Prof. Dr. Susanne Baer in einem Impulsreferat zu Chancengleichheit in der Wissenschaft), abbauen.
  • Und es können Regelungen zur besseren work-life-balance eingeführt werden, von der auch Männer, die Erziehungs- oder Pflegearbeit leisten, profitieren. 

 

In meinem Tagesseminar "Bringen Sie Ihre Organisation in Balance: Wie Sie den Frauenanteil in Führungs- und Entscheidungspositionen erhöhen können" erfahren Sie mehr über die vielfältigen Instrumente der Frauenförderung.

© corlaffra / www.shutterstock.com
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